Montag, 7. April 2014

Gebratene Nudeln mit Hühnchen




Alle Weile bekomme ich fast Heißhunger auf gebratene Nudeln. Und da ich nicht direkt in der Stadt wohne und keinen Asia-Imbiss um die Ecke habe, aber auch keine Weltreise anstreben möchte, habe ich mir gedacht, versuch es doch einfach mal selbst. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Uns hat es gut geschmeckt.

Ihr schneidet Hühnchenfleisch in kleine Stücke, würzt sie mit Salz (sehr sparsam da ja später noch Sojasoße dazukommt) und Pfeffer und bratet sie in Öl an. Setzt einen Topf Wasser auf, in dem Ihr dann die Nudeln kocht. In der Zwischenzeit schneidet Ihr Möhren, Paprika und Lauch in feine Streifen, Knoblauch ganz fein hacken.

Wenn das Fleisch schön gebräunt ist, gebt Ihr das Gemüse dazu. Den Knoblauch aber noch nicht. Ich warte damit immer bis kurz vor dem ablöschen, denn ich habe den Eindruck, das der Knoblauch schnell verbrennt und bitter wird, und das mag ich gar nicht.

So, jetzt ist das Gemüse auch etwas angebraten, dann kommt der Knoblauch dazu, ganz kurz mitbraten und dann alles mit Sojasoße ablöschen, gemahlen Koriander unterrühren.
Die Nudeln sind jetzt auch gar, und können zum Mitbraten zu den anderen Zutaten dazugegeben werden. Oder, und so habe ich es gemacht, separat anbraten, dann werden sie knuspriger, und untermischen. 






Wenn die Nudeln angebraten sind, alles gut durchmischen und servieren. Wer mag, kann noch Rührei dazu machen, das gibt es beim Chinesen auch oft.

So, habt ihr schon alles eingekauft? Ich bin gespannt wie es Euch schmeckt.

Und hier noch die Zutaten für 2-3 Personen:

600g Hähnchenbrustfilet oder 250g Garnelen
1 Paprika
3 Möhren mittelgroß
1 Stange Lauch, wenn sie besonders dick ist 1/2 Stange
1 Knoblauchzehe
3-5 Eßl. dunkle Sojasoße, je nach Geschmack
Salz und Pfeffer
1 Teel. Koriander

250 g (Vollkorn-) Spaghetti 

Guten Appetit!

Eure Fabi

Dienstag, 1. April 2014

Huhn mit Fenchel und Orangen



Heute bekommt Ihr von mir ein Rezept, das mit den Original nicht mehr ganz so viel zu tun hat wie es wohl eigentlich mal gedacht war. Aber so ist das halt, wenn ein Rezept mehrfach weitergegeben wird und jeder irgendwas verändert. Aber gerade daraus ergeben sich oft auch ganz neue und vor allem tolle Kreationen.  Herausgekommen ist trotz allen Änderungen ein super leckeres Gericht mit Huhn, Fenchel und Orangen.

Ursprünglich stammt das Rezept "Huhn mit Fenchel und Arak" von Yotam Ottolenghi aus seinem Buch "Jerusalem".

Bei sugarprincess hat Juschka dann das Rezept statt mit Arak mit Ouzo und statt mit Clementinen mit Orangen zubereitet. Bei Ihr habe ich das Rezept gefunden.

Bei mir waren es auch Orangen, den Alkohol habe ich komplett weggelassen und dann noch ein bisschen an der Zubereitungsart geschraubt. Wenn man es genau nimmt, ist quasi nichts mehr wie es war, und ich kam mir ein bisschen vor, wie bei "stille Post", am Ende kommt was völlig anderes an. Geschmacklich war das Essen hervorragend, auch wenn ich keinen Vergleich zum Original habe.

Da ich ja ein Fan von leckerer aber schneller Küche bin, kommt es auch vor, das ich beim Lesen etwas zu schnell bin und vielleicht eine klitze kleine Kleinigkeit überlesen habe. So bei diesem Gericht geschehen. Ich hatte alle Zutaten eingekauft und stand dann mit dem Rezept am Herd, um loszulegen.

Dumm nur, das man das Ganze einige Stunden oder gar über Nacht marinieren sollte. Tja, konnte ich jetzt nur unter "dumm gelaufen" abharken und es musste ohne marinieren gehen.

Das Ergebenis war trotzdem umwerfend.

Also, Olivenöl, Orangen- und Zitronensaft, Senf, Salz und Pfeffer vermischen.

Fenchel waschen, putzen und in grobe Würfel schneiden (4x4 cm).

Die Orangen waschen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Ich habe sie geschält, da ich keine Bio-Orangen bekommen habe. Sieh später farblich nicht ganz so effektvoll aus, macht dem Geschmack aber überhaupt nichts.

Alle Zutaten in eine Auflaufform geben, mit der Marinade übergießen und kräftig durchmischen. Jetzt sollte alles einige Stunden marinieren, bei mir ging es direkt ab in den Ofen.

Bei 200°C für ca. 30 min, damm mal schauen wie alles aussieht, ob der Fenchel weich und das Fleisch gar ist. Evtl. mit Alufolie abdecken und weiter garen, bis es fertig ist. 

Während ich hier so schreibe steigt mir noch der herrliche Geruch in die Nase... Ich glaube, das muss ich demnächst noch mal mit "über Nacht marinieren" ausprobieren. Kann ja nur noch besser werden, wobei, das war ja schon so genial. 


Zutaten für 2-3 Personen:

4 Hähnchenbrust-Filets
4 EL Orangensaft (frisch gepresst)
2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
2 EL Senf
1 El brauner Zucker
2 Fenchelknollen
2 Bio-Orangen
1 TL Thymianblätter
1 TL Fenchelsamen, fein gemörsert
2 1/2 TL Salz
1 1/2 TL bunter, frisch gemahlener Pfeffer

Lasst es Euch schmecken!

Eure Fabi




Donnerstag, 20. März 2014

Ungarisches Gulasch





Gulasch ist was feines. Es ist zwar in Summe etwas aufwendiger, aber a) es lohnt sich und b) die meiste Zeit schmort es ja vor sich hin. Nur ab und an atwas Flüssigkeit nachgießen und mal umrühren, damit nichts abrennt.

Sonst habe ich immer ein Gulasch mit brauner Soße gemacht, da kamen dann Wacholderbeeren, Lorbeer etc mit rein. Aber dieses ungarische Paprika-Gulasch ist auch nicht zu verachten. 

Gulasch scharf anbraten ( also kurz bei sehr großer Hitze. Dadurch schließen sich die Poren vom Fleisch und der Saft bleibt innen und das Fleisch wird nicht trocken). Salzen und Pfeffern, Pakrikapulver einstreuen. Zwiebeln und Paprika dazugeben und kurz mit braten. Tomatenmark einrühren. Gewürze, Knoblauch und Tomaten dazugeben, mit etwas Wasser oder Brühe aufgießen (das Fleisch sollte halb bedeckt sein) und vor sich hin köcheln lassen. Das dauert jetzt so 1-11/2 Stunden, eben bis das Fleisch weich ist.

Evtl. noch einen kleinen Schuss Sahne einrühren - fertig.

UND GAAANZ GAAANZ WICHTIG!!!
Immer wieder mit Wasser/Brühe aufgießen und immer wieder mal durchrühren. Nicht auf's Sofa setzen und einschlafen. Dann könnte es unangenehm werden.

Bei uns gab es Spätzle dazu. Diesmal fertig gekauft. Diese dann nach Packungsangabe kochen.


So, Zutaten für 2-3 Personen:

500 g Gulasch (Rind, Schwein oder gemischt)
1 Zwiebel, fein geschnitten
2 Paprika, klein geschnitten
1 Knoblauchzehe
5 Tomaten
1 TL Majoran
2 TL Tomatenmark
Salz 
Pfeffer
evtl. 1 kleiner Schuss Sahne

Guten Appetit wünscht ... Eure Fabi


Donnerstag, 6. März 2014

Frühling?


...die Temperaturen werden milder, die Mützen können schon mal zu Hause bleiben und vielleicht lässt der Frühling nicht mehr sooo lange auf sich warten.

Genießt die ersten Sonnenstrahlen...







Frühlingshafte Grüße, Eure Fabi

Samstag, 22. Februar 2014

Kokos-Kuchen mit Äpfeln






Die Mutter meines Freundes hat bei unserem letzten Besuch diesen sehr leckeren Kuchen für uns gebacken. Und als Foodblogger muss man natürlich sofort das Rezept haben, nachbacken und posten..

Ein geeigneter Anlass war dann auch schnell gefunden (braucht man zum Kuchen backen einen Anlaß?) und ab gings in die Röhre. Und ich sage Euch, ratz fatz ist alles zusammen gerührt, ihr habt nicht tausend Schüsseln, Töpfe und ähnliches zu spülen und seid wirklich in null komma nix fertig.

Auch genial wenn sich spontan Besuch ankündigt, oder Ihr einfach Lust auf Kuchen habt.

Dieser eignet sich auch sehr gut zum einfrieren.  Dann einfach nach dem auftauen noch mal kurz in den Ofen schieben, und er schmeckt als wenn er gerade erst frisch gebacken wäre.

Schüssel rausholen, alle "Teig-Zutaten" hineingeben und mit einem Holzlöffel umrühren.

Dann die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Mit den vermischten Zutaten für den "Belag" bestreuen und schon geht's bei 200°C für ca. 20-25 min in den Ofen. Oder solange, bis alles goldbraun ist und der Teig gar ist. Dazu piekst Ihr am besten mit einem Holzstäbchen ( Zahnstocher, Schaschlikspieß) in den Kuchen. Wenn Ihr das Stäbchen raus zieht und kein Teig dran kleben geblieben ist, ist der Kuchen gar.

So, jetzt lasst Ihr das den Kuchen etwas abkühlen und dann gießt Ihr noch die flüssige Sahne drüber.






Fertig!  Kaffeeklatsch kann beginnen.


Zutaten für 1 Backblech:
Teig:
4 Tassen Mehl
4 Eier
2 Tassen Buttermilch
2 Tassen Zucker (ich 1 1/2)
1 Päckchen Backpulver
2-3 klein geschnittene Äpfel

"Belag":
1 Tasse Zucker (ich 3/4)
2 Tassen Kokosflocken
1 Tasse Mandelsplitter

wenn der Kuchen fertig gebacken ist:
1 1/2 Becher Sahne (ich 1 Becher)




Lasst es Euch schmecken und einen schönen Sonntag!
Eure Fabi

Freitag, 14. Februar 2014

Valentinstag

Hallo liebe Freunde des guten Essens!

Heute bleibt die Küche kalt. Deshalb gibt es hier diesmal auch kein Rezept. Denn ich habe quasi frei :-).

Der beste Freund von allen hat nämlich gesagt: "Heute ist Valentinstag, da gehen wir mal essen. Auch wenn es schwer wir, etwas Besseres zu finden als deine geliebte Küche".

Na wenn das keine Liebeserklärung ist.

Also, ich bin gespannt und werde berichten.

Ich wünsche Euch noch einen ganz romantischen Valentinstag.

Bis die Tage, Eure Fabi


Montag, 10. Februar 2014

Besonderes Hähnchen-Curry - Desi murgh curry






Dieses schöne Hähnchen-Curry stammt aus Pakistan und aus einem meiner Lieblings-Kochbücher. 

"Curry - Die 120 besten Rezepte von Indien bis Afrika".

Ein ganz tolles Buch, wenn man ein begeisterter Curry-Fan ist. Und das bin ich nun mal. Ich liebe es, wenn alles in einem Topf brodelt und die herrlichen Aromen die Küche durch srömen. 

Wie bei ganz vielen Gerichten nehme ich die Rezepte immer nur als roten Faden und verändere dann nach Gefühl. Oft sind ein paar Zutaten oder Gewürze nicht im Haus, das Rezept enthält Dinge die wir nicht mögen, oder die gerade keine Saison haben, oder, oder, oder. 

Im original Rezept wurde z.B. ein ganzes Hähnchen genommen, das in Stücke geteilt weiter verarbeitet wurde. Da wir es aber nicht so sehr mit den Knochen haben, gibt es das Gericht bei uns eben mit Hähnchenbrustfilet. Ich weis, viele werden jetzt sagen das am Knochen gegartes Fleisch viel aromatischer ist etc, ja, stimmt, weis ich auch, aber es ist einfach nicht unser Ding und es kann ja jeder nach seinem Gusto handeln. 

Und Ihr wollt doch schnell ein leckeres Essen und wenn das Ergebnis endlich auf dem Teller liegt, nicht noch Stunden damit verbringen, die Knochen abzusuchen. Außerdem entsteht bei diesem herrlichen Gericht eine wunderbare Soße, und da schmeckt es gleich nochmal so gut, wenn man einfach nur noch genießen braucht.

Los geht's:

Fleisch klein schneiden und in Öl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Zwiebeln kleinschneiden und mit anbraten. Kleingeschnittenen Knoblauch erst dazugeben, kurz bevor alles goldbraun ist. Ich finde Knoblauch verbrennt sonst sehr schnell und wird bitter - ein Geschmeáck den ich lieber nicht erreichen möchte.

Wenn alles goldbraun ist, Gewürze dazugeben und kurz mit rösten. Könnt Ihr den herrlichen Duft schon erahnen? Nelken und Lorbeerblatt gebt Ihr am besten in einen Teebeutel, dann könnt Ihr sie am Ende ohne langes suchen rausfischen. Jetzt die Tomaten hinzugeben.

Tomaten etwas weich werden lassen, dann mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen. Vielleicht soviel, das das Fleisch halb bedeckt ist. Jetzt zugedeckt eine halbe Stunde köcheln lassen. Gelegentlich umrühren damit nichts anbrennt.

In der Zwischenzeit könnt Ihr die Beilage zubereiten.

Bei uns geb es Polente dazu - einfach nach Packungsangabe kochen, und einen kleinen Salat.
Reis, Nudeln, Couscous passen genauso gut. Lasst einfach Euer Herz oder die zu bekochende Bande (mit)entscheiden.

Wenn's ganz einfach sein soll schneidet Ihr nur ein paar Scheinen Baguette dazu auf.


Zutaten für 2-3 Personen:

600 g Hähnchenbrustfilet
2 Zwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
4 Tomaten, gehäutet und gehackt
1 Teel. Kurkuma
1/4 Teel. Cumin/Kreuzkümmel
2 Teel. gemahlener Koriander
1 Teel. Currypaste
2 Nelken
1 Lorbeerblatt
Salz
Pfeffer
Öl für den Topf


Guten Appetit! Eure Fabi

Bei uns gab es noch einen fruchtigen Feldsalat dazu. Das Rezept folgt bald.







Montag, 3. Februar 2014

Schoko-Muffins





Und heute: Schokolade für die Seele...

Alle Schokoholics unter Euch werden dieses Rezept lieben. Richtig schöne, saftig schokoladige Muffins, die bei drei fertig sind.

Eins: Zutaten einkaufen, wenn man sie nicht sowieso zu Hause hat.

Zwei: Aus den Zutaten den Teig herstellen und in die Förmchen füllen.

Drei: Ab damit in den Ofen.

Ihr seht, wenn drei erreicht ist könnt Ihr Euch mit einer schönen Tasse Tee, Kaffee, Kakao. Latte Macchiato oder was auch immer auf's Sofa kuscheln und diese herrlichen kleinen Muffins vernaschen.

Da ich keine Muffins-Förmchen mehr hatte und den Teig auch nicht direkt ins Blech geben wollte, habe ich einfach die Mulden großzügig mit Backpapier ausgelegt. Die Form der fertigen Muffins war dadurch nicht ganz so hübsch, aber geschmeckt haben sie trotzdem. Keine frage.






Also, ab in die Küche, dann könnt Ihr diese kleinen Köstlichkeiten in weniger als einer Stunde genießen.

Butter und Schokolade schmelzen, etwas abkühlen lassen.

Backofen auf 180°C vorheizen.

Zucker und Ei schaumig verrühren. Dann Vanillezucker, Salz, Kakaopulver und Milch untermischen.

Abgekühlte Butter-Schoko-Mischung zufügen und alles gut verrühren.

Mehl und Backpulver in die Masse sieben und unterheben.

Zum Schluß noch die Schokotropfen einrühren, alles in die Förmchen füllen und ab geht's für ca. 25-30 min in den Backofen.

Wenn die Zeit abgelaufen ist, stecht mit einem Holzstäbchen in das Innere der Muffins und schaut, ob beim Herausziehen noch Teig dran kleben geblieben ist. Wenn ja, solltet Ihr die Muffins noch ein paar Minuten backen, dann das Prozedere mit dem Holzstäbchen wiederholen :-)

Zutaten für ein 12er Muffinsblech:

75 g Butter
100 g Zartbitter Schokolade
100 g Zucker
1 Ei
1 TL Vanillezucker
1/2 TL Salz
3 EL Kakao
200 ml Milch
300 g Mehl
3 TL Backpulver
80 g Schokotropfen


Gutes Gelingen wünscht Euch Eure Fabi.


Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)



Dies ist noch ein Beitrag zu dem Blog-Event XCV "Kulinarischer Roadtrip durch die USA"
das Bella noch bis zum 15.02. bei Zorra ausrichtet. 

Viel Spaß beim Stöbern oder Mitmachen!

Donnerstag, 30. Januar 2014

Coleslaw a la Jamie Oliver







Wie so oft im Leben, erfährt man manchmal nur zufällig von irgendwelchen Veranstaltungen. So auch diesmal. Durch das Stöbern in der Nachbarschaft - sprich bei den Kollegen der anderen Blogs - bin ich förmlich über dieses Blog-Event gestolpert.


Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)


Bella richtet gerade das Blog-Event XCV "Kulinarischer Roadtrip durch die USA" bei Zorra aus und vielleicht habt Ihr ja auch ganz spontan Lust, teilzunehmen.
Ich habe Euch einen Coleslaw à la Jamie (Oliver) mitgebracht.
Das Rezept wollte ich sowieso in den nächsten Tagen posten und da hat dann einfach alles zusammen gepasst.


Heute habe ich einen Coleslaw nach Jamie Oliver aus dem Buch "Besser kochen mit Jamie" gemacht. Ein einfaches Rezept das immer wieder für Begeisterung sorgt.

Das einzig Aufwändige ist das Schnippeln vom Kohl, aber auch das hält sich in Grenzen. Ihr könnt natürlich auch alles schnell in die Küchenmaschine schmeißen, aber ich finde die Reinigung dieser Küchenhilfen oft aufwendiger als alles andere. Also macht es einfach so, wie es Euch gefällt. 

Da ich mir vor langer Zeit ein richtig gutes japanisches Messer gegönnt habe und das Schneiden damit schon fast zur Meditation wird, steht es außer Frage, für welche Variante ich mich entscheide. Ich liebe dieses Messer heiß und innig und durch viel Übung kann ich auch damit ganz feine Streifen "zaubern".

Letztens habe ich zusammen mit einer Freundin gekocht und musste dort notgedrungen mit einem ganz normalen kleinen Küchenmesser schneiden. Ehrlich, ich bin fast verzweifelt. Das war so ungewohnt, da ich zu Hause fast nur mit meinen schönen großen Kochmesser arbeite. Außer vielleicht wenn ich einen Apfel schäle o.ä. Aber zum Kleinschneiden ist es im Dauereinsatz.

Aber genug geschwärmt...






Weißkohl und Möhren fein raspeln oder schneiden, Zwiebel ganz fein schneiden.
Apfel fein reiben.

Salz, Pfeffer, Mayonnaise, Olivenöl, Zitronensaft und Senf mischen und über den Kohl geben.

Am besten 1-2 Stunden kalt stellen und durchziehen lassen, nochmal abschmecken und genießen .

Zutaten für 2-3 Personen:

1/4 Weißkohl
2 Möhren
1 Apfel
Salz
Pfeffer
1 Schuss Olivenöl
7 Eßl. Mayonnaise, ich habe gute gekauft verwendet, da mir selbstgemachte nicht immer gelingt
1 Schuss Zitronensaft
1 1/2 Teel. Senf


Enjoy it!


Eure Fabi

Mittwoch, 22. Januar 2014

Power - Frühstück





Heute möchte ich Euch ein Buch zur - für mich- wichtigsten Mahlzeit des Tages vorstellen. 

Das Frühstück

Ohne kann und will ich im Normalfall das Haus nicht verlassen. Natürlich gibt es auch hier und da mal eine klitzekleine Ausnahme, aber ohne Frühstück fehlt einfach was und der Tag beginnt unvollständig.


Powerfrühstück - Energie für den ganzen Tag
von Dr. Claudia Nichterl

Frühstück einmal anders. Weg vom klassischen Butterbrot oder einfachem Müsli - hin zu ausgefallenen, gesunden und abwechslungsreichen Ideen für das tägliche Frühstück.

Von verschiedenen Müsli/Getreide Varianten über Snacks zum Mitnehmen oder fürs Büro sowie Herzhaftes oder warmes Frühstück ist für jenen etwas dabei.

Die schönen Bilder machen auch direkt Appetit und Lust aufs Zubereiten. Leider sind nicht alle Rezepte bebildert, was ich persönlich etwas schade finde.

Der Inhalt des Buches:

Über dieses Buch
Das Frühstück - der gesunde Start in den Tag
Typgerechtes Frühstück
Wertvolle Frühstückszutaten

Power-Frühstück mit Getreide
Power-Frühstück mit Ei und Hülsenfrüchten
Power-Frühstück fürs Büro und zum Mitnehmen
Power-Frühstück für Kinder

Rezepte von A bis Z
Kleiner Küchendolmetscher
Verwendete Literatur
5-Elemente-Rezeptservice

Das Buch startet mit einer kurzen Einführung und warum das Frühstück so wichtig ist. Hier bekommt man eine ganz kurze Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

Eine kleine Auflistung von Basis-Zutaten ergänzt die eigene Vorratshaltung und die meisten Gerichte  können damit problemlos zubereitet werden. Sehr hilfreich. Und dann geht es auch schon mit den Rezepten los.

Diese sind unterteilt in:

Power-Frühstück
-mit Getreide
-mit Ei und Hülsenfrüchten
-fürs Büro und zum Mitnehmen
-für Kinder

wie ich finde eine sehr gelungene Eingruppierung.


Die einzelnen Rezept-Kapitel bieten jeweils 11-12 vielfältige und abwechslungsreiche Rezepte, bei denen viel Auswahl geboten wird.

Zu jedem Kapitel gibt es auch noch eine kurze Einführung, so werden z.B. beim Power-Frühstück mit Getreide auch noch die Inhaltsstoffe der verschiedenen Getreidesorten und die richtige Zubereitung von Getreide beschrieben.

Durch den Bezug zur TCM sind auch viele warme Gerichte enthalten, was gerade in der kalten Jahreszeit sehr angenehm ist.

Die Rubrik "mit Getreide" bietet neben den klassischen Sorten wie Haferflocken, Dinkelflocken oder Grießbrei auch weniger bekannte Getreide (zumindest zum Frühstück) wie Couscous oder Qinoa an.

Eine sehr breit gefächerte Auswahl, bei der man auch gut einzelne Komponenten austauschen kann, wenn einem die ein oder andere Zutat nicht liegt.

Bei vielen Rezepten werden auch noch Tipps gegeben, entweder zur verwendeten Grundzutat selbst, zu Abwandlungen oder durch welche Zutat man eine Andere etwas ersetzten kann, mögliche Varianten werden aufgezeigt und Beilagen genannt.


Im Kapitel "mit Ei und Hülsenfrüchten" trifft man auf eine interessante Frühstücks-Variante. Hier findet man nicht nur unterschiedlichste Arten von Rührei, z.B. mit Tomaten und Rucola oder Paprika und Chorizo sondern auch Aufstriche mit Hülsenfrüchten oder Kartoffel-Speck-Frittata.


Rührei mit Tomaten und Rucola, Seite 44/45


Die eher ungewöhnlichen Rezepte wie Linsen-Couscous mit Gemüse oder Grießsuppe mit Karotten sind vielleicht nicht so jedermanns Sache zum Frühstück, aber spätestens zum nächsten Brunch am Wochenende mit Freunden eine schöne Ergänzung. Außerdem haben diese Rezepte es mehr als verdient, auf der "Nach-Koch-Liste" zu stehen, denn allein beim Lesen läuft einem das Wasser im Mund zusammen und anhand der Zutaten kann man erahnen, was einen Gutes erwartet.

Sehr gelungen ist auch das Kapitel "zum Mitnehmen". Da findet man dann Dinge wie Power-Riegel oder Reiswaffel-Sandwich. Wirklich schöne, außergewöhnliche Snacks für unterwegs und eine gelungene Alternative zu Butterbrot, Kantine oder Fastfood.


Die Vorschläge im Kapitel "für Kinder" schmecken wohl nicht nur den Kleinen. Auch große Kinder und Erwachsene werden sich bei diesen Rezepten gerne an den Frühstückstisch setzen.


Polentastangen mit Zwetschkenkompott, Seite 82/83


Etwa bei Polentastangen mit Zwetschkenkompott oder Knäckebrot-Müsli hätte man gerne sofort eine Portion vor sich stehen zum vernaschen. Ganz besonders wichtig in diesem Kapitel ist das Thema Zucker bzw. Honig. Wenn überhaupt verwendet, dann nur in sehr geringen Mengen. Oft wird auch süßes Obst verwendet, sodass ganz auf Zucker oder Honig verzichtet wird.


Alles in allem ein gelungenes Buch, das viele tolle, neue Ideen mitbringt und Lust aufs Ausprobieren und ein richtig tolles Frühstück macht, um mit ganz viel Power in den Tag zu starten.


Powerfrühstück - Energie für den ganzen Tag

von Dr. Claudia Nichterl
av Buch erschienen im Cadmos Verlag
ISBN 987-370402339-1
96 Seiten, broschiert
19,90€ 

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt der Rezension haben weder Autor noch Verlag Einfluss genommen. Die Buchvorstellung entspricht ausschließlich meinem persönlichen Eindruck.



Montag, 20. Januar 2014

Kürbissuppe





Heute mal ein Rezept, das es wahrscheinlich schon zu Hauf gibt, aber wir essen sie sehr gerne und ab und zu im Herbst oder Winter mal eine heiße Suppe, die einen so richtig schön durchwärmt  ist doch auch was Feines. 

Kürbissuppe ist auch total easy. Das einzig aufwendige ist den Kürbis zu zerteilen. Ein richtig großes Messer ist da wirklich hilfreich. Also mit so 'nem kleinen Pittermesser (kleines Küchenmesser) braucht Ihr hier gar nicht anfangen. Aber da wisst Ihr sicher, wie Ihr dem Kürbis am Besten zu Leibe rückt.

Und dann durchströmt der weich werdende Kürbis so ganz langsam die Küche, es duftet immer besser und dann noch dieses coole Orange diese Farbe, ich bin begeistert.

Geschälte und klein geschnittene Zwiebel in einem ausreichend großen Topf (hängt halt von der Menge ab die Ihr kocht bzw. kochen wollt) kurz anbraten. Dann den geschälten, von Kernen befreiten und und klein geschnittenen Kürbis dazugeben und kurz mit braten. Bis er anfängt weich zu werden. Dann noch die Möhren zugeben (natürlich auch geschält und klein geschnitten), mit Gemüsebrühe aufgießen, Gewürze dazugeben und alles weich kochen. Das Gemüse braucht Ihr nur in grobe Stücke schneiden, da ja am Ende alles püriert wird. 

Gemüsebrühe habe ich nur soviel dazugegeben, das das Gemüse zu dreiviertel bedeckt war. Ich habe dann immer mal wieder durchgerührt damit alles gleichmäßig gar wird. Lieber am Ende noch etwas nachgeben, je nachdem wie Ihr die Konsistenz der Suppe mögt. Wir essen sie gerne etwas cremiger, also nicht so ganz flüssig.

Wenn jetzt alles weich ist, wird die Suppe im Topf püriert, noch Orangensaft und Sahne dazugeben, alles noch einmal aufkochen lassen, nochmals abschmecken und schon kann serviert werden.






Ich habe noch geröstete Kürbiskerne und gebratene Schinkenstreifen darüber gegeben.


Zutaten für 2 bis 3 Personen:

1 kleiner Kürbis (unserer war ca. 20 cm im Durchmesser)
2 Möhren
1  Zwiebel
100 ml Orangensaft
1 Schuß Sahne (ca. 70 ml)
Salz
Pfeffer
1 Messersp. Koriander 
1/2 Teel. rotes Currypulver (es geht auch normales)

wahlweise:
Kürbiskerne - kurz in der Pfanne geröstet
Schinkenstreifen - angebraten


Bon appetit

Eure Fabi

Sonntag, 12. Januar 2014

Wenn es nicht so kalt wäre...





... dann könnte man ein wenig auf dieser verwunschenen Bank verweilen. Doch bei 4°C ist das nicht so einladend. So sind wir auf unserem Spaziergang weiter gelaufen und haben uns dann zu Hause bei einer schönen Tasse Tee wieder aufgewärmt.






Hattet Ihr auch einen schönen Sonntag?

Bis die Tage, Eure Fabi

Freitag, 10. Januar 2014

Gemüsesuppe





Gemüsesuppe... vielleicht keine große Wissenschaft, aber eine herzhafte, leckere Mahlzeit. Außerdem tut eine heiße Suppe bei der Kälte da draußen einfach gut.

Auf dem Foto seht Ihr die Suppe so wie ich sie gemacht habe. Das Rezept stammt von meiner Oma und die hat die Suppe immer mit dem Mixer püriert und dann noch Kräuter- Frischkäse drunter gerührt. Diese Art der Zubereitung hat sie von einer französischen Freundin gelernt. Und so gab es sie bei uns zu Hause. Für die meisten diese französische Art, und für alle, die lieber grobe Stücke mochten die unpürierte Variante.
Ich habe heute auch die "Stückchen"-Variante gekocht.

Wichtig ist, wenn Ihr die Suppe püriert, nur kurz mit dem Pürierstab durch zu gehen. Wenn Ihr zu lange mixt, bekommt Ihr die Konstistenz von Babybrei, und das wollen wir natürlich nicht. 






Ihr nehmt Tiefkühlgemüse  + Kartoffeln und setzt alles mit Wasser auf. Lasst alles kochen bis es gar ist. Wenn das Gemüse kocht, könnt Ihr in der Zwischenzeit das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, etwas Basilikum, Oregano und Majoran würzen und  kleine Bällchen formen, die dann zusammen mit dem Gemüse gekocht werden. Wenn alles gar ist noch den Frischkäse in der Suppe schmelzen, nochmal mit  Salz und Pfeffer abschmecken und dann seit Ihr auch schon fertig.

Et voilá, Ihr könnt essen.



Zutaten für 2-3 Personen:

750g Tiefkühl-Gemüse (möglichst mit ganz vielen verschiedenen Sorten, sonst kann man auch noch frisches Gemüse dazugenen oder auch nur frisches Gemüse verwenden)
etwa die gleiche Menge Kartoffeln wie Gemüse
400 g Hackfleisch
2-3 Eßl Kräuter-Frischkäse
Salz
Pfeffer
Basilikum
Oregano
Majoran 


Lasst es Euch schmecken!

Eure Fabi

Sonntag, 5. Januar 2014

Kochbuch-Wichteln

KüchenAtlas-Blogparade: Kochbuch-Wichteln
Hallo zusammen,

soeben habe ich bei kuechen-atlas von dem Blog-Event "Kochbuch-Wichteln" gelesen. Auch wenn man normalerweise zu Weihnachten wichtelt, geht diese Aktion bis zum 10.01.2014. Eine ganz tolle Sache, aber lest hier selbst nach.

Vielleicht hat ja der ein oder andere noch Lust mitzumachen, ist ja noch ein paar Tage Zeit :-)

Winterliche Grüße, Eure Fabi
                              

Freitag, 3. Januar 2014

Zitronenhuhn






Heute möchte ich Euch ein geschmacklich sehr leckeres Gericht vorstellen, dass man super schnell zubereitet hat. Es ist auch ideal, wenn Freunde zu Besuch kommen, Ihr keine große Lust habt am Herd zu stehen oder Ihr einfach etwas leckeres essen möchtet was schnell geht.

Wenn das Fleisch im Ofen brutzelt, kommen schon die ersten herrlichen Duftwölkchen durch die Küche gezogen und Ihr könnt es kaum erwarten, bis dieses aromatische Essen auf Euren Tellern liegt. 

Dazu noch ein guter Schluck zu Trinken und fertig ist ein gelungener Abend.

Also, auf gehts.

Hähnchenbrustfilet in kleine Würfel schneiden, in eine Auflaufform geben. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Wenn Ihr vielleicht auf dem Balkon einen kleinen Strauch Thymian habt, wäre das ideal, aber es geht genauso gut mit getrocknetem. Riecht Ihr diesen herrlichen Duft nach Urlaub, Süden, Sonne?

Alles gut durchmischen, einen guten Schluck Weißwein in die Form geben und alles mit Olivenöl beträufeln. Aufpassen, das Ihr die Gewürze nicht wieder abspült!

So, das war´s erstmal, jetzt kommt das ganze nämlich schon bei 200°C für 20min (oder bis das Fleisch goldbraun ist) in den Ofen. Riecht Ihr schon wie gut es schmecken wird.

Jetzt könnt Ihr noch Reis dazu kochen (das macht sich ja quasi von alleine) oder einfach nur Baguette dazurechen. 

2 Zitronen in Scheiben schneiden.

Wenn Eure Eieruhr nach 20min klingelt, dann legt Ihr die Zitronenscheiben auf das Fleisch und schiebt es nochmal für 10-15 min in die Röhre. Habt Ihr schon gesehen wie alles blubbert und brutzelt? Und? Läuft Euch schon das Wasser im Mund zusammen?

Die 10min sind um, der Reis ist gar. Anrichten und dann...

......Guten Appetit!

Und hier noch einmal die Zutaten in Aufgelisteter Reihenfolge für 2-3 Personen:

500 g Hähnchenbrustfilet
2 Zitronen
Salz
Pfeffer
Thymian

Als Beilage Reis oder Baguette


Eure Fabi

Mittwoch, 1. Januar 2014

Happy new year

Ein frohes neues Jahr!
Gesundheit, Glück und Zufriedenheit, das wünsche ich Euch.

Heute bekommt Ihr ein ganz Besonderes Rezept von mir. Es ist zwar diesmal nichts wovon man satt wird, aber doch etwas für die "Jeden-Tag-Küche".




Ein altes Rezept  für das neue Jahr

Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von
Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.

Es wird jeder Tag einzeln angerichtet
aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.

Man füge 3 Esslöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie
und 1 Priese Takt.

Dann wird die Masse sehr reichlich mit 
Liebe übergossen!

Das fertige Gericht schmücke man
mit Sträußchen kleinster Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit. 



Katharina Elisabeth Goethe
(Mutter von Johann Wolfgang von Goethe)




...und es passt so schön zum Jahresanfang und den guten Vorsätzen.


Bis die Tage

Eure Fabi