Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten

Liebe Leser und Leserinnen vom Leckerstück, 

ich wünsche Euch ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute, Glück, Erfolg, Gesundheit und Zufriedenheit für das neue Jahr. 

Vielleicht geht es schon nach Weihnachten hier mit neuen, tollen Rezepten, Buchvorstellungen, Bildern und vielem mehr hier weiter. Spätestens im Januar könnt Ihr Euch auf weitere spannende Posts freuen. 

Danke für Euren Besuch auf meinem Blog. 

Herzliche Grüße 
Eure Fabi 

Freitag, 20. Dezember 2013

Brownies






Heute mal was Süßes...

Ich / wir essen schon ganz gerne mal was Süßes, aber oft ist ein ganzer Kuchen dann doch irgendwie zuviel und ich muss gestehen, Kochen mag ich schon lieber als Backen. Nichts desto trotz backe ich ab und an auch mal ganz gerne. Wie Ihr heute unschwer erkennen könnt..

Es ist ein super simples Rezept, bei dem nicht wirklich was schief gehen kann. Es sei denn, Ihr lasst die Brownies im Ofen zu Kohle werden :-)

Schnell gemacht für spontanen Sonntags Nachmittag Besuch oder einfach mal so.


Eier, Zucker, Mehl und Salz mischen.

Butter schmelzen, dann Kakaopulver und Vanille Zugeben.

Alles mischen, Kirschen unterheben und in eine kleine, gefettete Auflaufform geben.
Für 40-50 min ab in den Ofen, et voilà... herrlich duftende Brownies warten darauf gegessen zu werden.





Und hier noch die Zutaten mit entsprechenden Mengen:

2 Eier
1 cup Zucker => 240 ml
1/2 cup Mehl => 120 ml
1/4 Teel. Salz
1 Stück Butter => 115 g 
2 gehäuft Teel. Kakaopulver (richtigen Kakao, kein Nesquick o.ä.)
1 Messerspitze Vanillemark
1 Glas Kirschen, abgetropft

Als ich das Rezept damals bekommen habe, waren nur die cups angegeben. Ich habe die hiesigen Mengen dazu geschrieben, an die ich mich ganz lange gehalten habe. Bis mir der beste Freund von allen einen Messbecher mit cup-Einteilung geschenkt hat. Was natürlich viel schneller geht und besser zu händeln ist. Aber mit den angegebenen Mengen funktioniert es auch wunderbar.

Und ob cup, ml oder Gramm, dem Geschmack ist das egal.


Einen schönen Kaffeeklatsch

Eure Fabi

Montag, 16. Dezember 2013

Sauerkraut-Quiche





Sauerkraut mal anders...

Ich kenne Sauerkraut sonst eher solo gekocht (mit Apfelstückchen und Zwiebeln) und dann Kartoffelpüree dazu und am liebsten Kassler. Ja, Bratwürstchen oder Schweinebraten gehen auch, aber Kassler finde ich passt schon am Besten dazu und es erinnert mich an die Küche meiner Oma, die immer für uns alle gekocht hat.

Aber heute gibt es mal eine ganz andere Zubereitung und Zusammenstellung. Sie ist wirklich sehr sehr lecker und vor allem schnell und einfach zubereitet, und was soll ich sagen, wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, was ich besser finde - "meine" klassische Version oder diese "moderne" Zubereitung, ich weiß es nicht. Beides ist auf die jeweilige Art gut.

Selbst die Großeltern von meinem Freund waren davon begeistert. Und diese Generation lässt sich ja oftmals nicht so schnell auf neues ein. Getreu dem Mott: "Watt der Bur nich kennt,..."

Also, wenn Ihr Lust habt, eine ganz klassische Hausmannskost mal  auf eine Andere Art und Weise zu erkunden, dann los.


Ihr mischt alle Zutaten für den Boden einfach zusammen und knetet einen Teig daraus (lässt sich auch ganz einfach kneten, also keine Küchenmaschine notwendig). Diesen Teig rollt Ihr dann in der Quiche-Form aus. Es geht natürlich auch eine Springform, etc.

Wenn Ihr mehrere Leute satt bekommen wollt, könnt Ihr einfach alle Mengen verdoppeln und es reicht für ein Backblech.

Jetzt ist es Zeit den Backofen auf 200°C vorzuheizen.

Dann bratet Ihr die Schinkenwürfel kurz in einer Pfanne an, gebt Sauerkraut, klein geschnittene Kirschtomaten und klein geschnittenen Porree dazu. Alles ganz kurz mit braten lassen und dann in die Quiche-Form geben.

Nur noch Schmand und Eier verquirlen, mit Salz (nicht zuviel, da die Schinkenwürfel auch salzig sind) und Pfeffer würzen und über die Quiche geben.

Für ca. 30 min im Ofen goldbraun backen.


Zutaten für eine Quiche-Form:

für den Teig:

4 Eßl  Öl
4 Eßl Milch
200 g Mehl
2 Tl Backpulver
100 g Quark


Für die Sauerkraut-Masse:

250 g Schinkenwürfel
1/2 - 1 Stange Porree, je nachdem wie dick sie ist
1 Dose Sauerkraut (425 ml)
150 g Kirschtomaten

200 g Schmand
3 Eier
Salz
Pfeffer

Guten Appetit wünscht Euch

Eure Fabi

Das Rezept stammt aus der Zeitschrift Essen und Trinken, die Ausgabe weiß ich leider nicht mehr.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Vanille-Zucker





 ... den wollte ich schon immer mal selber machen. Jetzt habe ich es endlich geschafft. Und was soll ich sagen:

1. Kein vergleich zu den kleinen gekauften Tütchen und 
2. Schade das ich so lange gebraucht habe, um das mal zu probieren, denn es ist in 5 Minuten erledigt. Und wie das duftet, riecht Ihr das auch?

Da ich neulich beim Stöbern im Netz (geht es Euch auch so, das die Zeit da nur so verfliegt?) mit einer schönen Tasse heißen Tee bewaffnet eine super Einkaufsquelle für Vanille gefunden haben, nämlich madavanilla, habe ich direkt Vanilleschoten bestellt und diesen herrlich duftenden Vanille-Zucker hergestellt. Die Vanilleschoten waren ganz frisch, richtig dick und klebrig und haben einen unglaublichen Duft verströmt. 


Eine ganz simple, aber tolle Sache, auch als Geschenk - vergesst nicht, Weihnachten steht vor der Tür - oder kleines Mitbringsel aus der Küche super geeignet. Und natürlich - mit Liebe handgemacht.






Ich habe für ein Glas in das 250 g passen 2 Vanilleschoten ausgekratzt, das Vanillemark zusammen mit den Zucker in einen Mixer geschüttet, alles einmal kurz durchgemixt, nur damit sich das Mark ideal mit dem Zucker mischt und in das Glas gefüllt. Die ausgekratzten Vanilleschoten habe ich dann noch zusätzlich in den Zucker gesteckt, denn sie hängen auch noch voll mit Aroma. Außerdem kann man, wenn das Glas fast leer ist es einfach nochmal mit Zucker auffüllen, denn die Schoten geben immer noch reichlich Aroma ab. Man muss das Ganze dann allerdings etwas stehen lassen, denn es dauert etwas, bis der Zucker das Aroma aufgenommen hat, denn diesmal ist ja kein Vanillemark untergemischt.

Ich sage Euch, einfach himmlisch!


Zutaten für 250 g Vanille-Zucker.

250 g ganz normalen weißen Zucker
2 Vanilleschoten


Viel Spaß beim Ausprobieren.
Eure Fabi

Freitag, 22. November 2013

Herbst-Impressionen die Zweite


Und hier nochmal ein paar Bilder vom "goldenen" Herbst. Da waren die Temperaturen noch angenehm, während wir hier mittlerweile bei ca. 4°C bibbern :-(








Ich hoffe, das der nächste Sommer ganz schnell kommt, sonst muss ich glaub ich auswandern, diese Kälte (und es wird ja noch schlimmer, noch haben wir ja nicht mal Winter) ist einfach nicht mein Ding.

Machen wir uns warme Gedanken und die Vorfreude soll ja die schönst Freude sein, ich bin mal gespannt.

Eure fabi

Donnerstag, 14. November 2013

Von Menschen und Küchen


Logodesign: Ariane Bille



Von Menschen und Küchen
Geschichten, Bilder und Rezepte
Nina Schindler, Fotos von Ute Karen Seggelke 
Gerstenberg-Verlag




"Wir widmen dieses Buch all den Kochlustigen und Genussmenschen, die genau wie wir gern einen Blick in Fremde Töpfe werfen."
Nina Schindler, Ute Karen Seggelke







Das trifft es bei diesem Buch auf den Punkt, denn es ist eine einzigartige Genussreise durch die Küchen der unterschiedlichsten Menschen. 
Genauso verschieden wie die Menschen sind, sind auch ihre Küchen. Zusammen mit wunderschönen Bildern hat man das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Die Einblicke in die ganz privaten Küchen der porträtierten Familie /Personen lassen das Buch zum reinsten Lese-, Koch- und Genussbuch werden. 

Die vorgestellten Rezepte reichen vom einfachen, alltäglichen Mittagessen bis zum 3 Gänge Menü.

Im Vordergrund steht das gesellige, gemütliche Genießen einer Mahlzeit. Und bei dem ein oder anderen Bild wünscht man sich, man könnte mit am Tisch sitzen, teilhaben an dieser ausgelassen Stimmung und einfach in dieses bunte Treiben mit einfallen. Manchmal sieht es eher nach Urlaub denn nach Alltag aus.
 
Es wird nicht ausschließlich in einer Küche oder einem Esszimmer, oder vielleicht auf Balkon oder Terrasse gegessen, so wie wir das für gewöhnlich tun. 

NEIN.

Es gibt EINE ganz außergewöhnliche Geschichte mit einer ganz außergewöhnlichen Küche. Und dort wird nicht einfach gegessen oder gespeist, da wird getafelt:

Immer mobil - Die Kofferraumküche von Johannes Domin




Nebenbei bemerkt ist das auch meine persönliche Lieblingsgeschichte in diesem wunderschönen Buch. 

In einem schnuckeligen kleinen Auto hat Johannes Domin seine Küche immer dabei. Er reist durch die Lande, hält mal hier und mal dort, so wie es ihm gerade gefällt. Und dann fragt er beim Bauern ob er ein bisschen Strom habe kann, und schon wird aus dem "fahrbaren Untersatz" eine Küche. 

Klein aber fein. 



Wenn es das Wetter zulässt wird draußen gegessen, schnell 2 Stühle besorgt, (ein Freund ist zu Gast), ein Klapptisch, natürlich mit weißem Tischtuch, ein bzw. zwei Gläser Wein und fertig ist die Tafel. C'est la vie. 
Und dann geht die Reise am nächsten Tag weiter. 

Diese Geschichte ist so schön, so authentisch und liebevoll, das man am liebsten selbst seinen Ofen in den Kofferraum packen möchte, und gleich losfahren will, damit man rechtzeitig an einer Scheune ankommt, um das Abendessen zu kochen. 

Insgesamt werden 21 Menschen und ihre Küchen vorgestellt. Und Küche meint hier sowohl das Equipment als auch das Essen und die Situation, in der gespeist wird. Sei es als Großfamilie, mit Freunden oder unterwegs. Die Reise geht durch verschiedene Städte in Deutschland, durch Frankreich, die Schweiz und viele Orte mehr.






Ein rundum gelungenes Buch mit vielen tollen Bildern, das Lust auf mehr macht. Und vielleicht bewegt es einen selbst, mal wieder Freude einzuladen und gemeinsam an einer großen Tafel einen schönen Abend zu genießen. Oder einfach nur auf dem Sofa diese kulinarische Reise zu genießen.

Von Menschen und Küchen  - Nina Schindler, Fotos von Ute Karen Seggelke,
Gerstenberg-Verlag ISBN 3-8067-2884-4


Diese Buchvorstellung nimmt an der 2. Blogger-Themenwoche JEDEN TAG EIN BUCH teil,
von Arthurs Tochter Kocht ins Leben gerufen.

An dieser Stelle ein großes DANKE an alle, die dieses Blog-Event ermöglicht haben.

Viel Spaß beim Lesen und nachkochen
Eure Fabi




  

Montag, 11. November 2013

Königsberger Klopse

Heute mal ganz klassische "Hausmanns-Kost"...


Königsberger Klopse


...aber auch die kann sehr lecker sein.

Königsberger Klopse gab´ es bei uns schon ganz lange nicht mehr, und wenn die Tage wieder kürzer werden und die Temperarturen sinken, kann man auch mal wieder was deftiges essen. Es ist ein einfaches, aber dennoch schmackhaftes Gericht, das man ohne große Vorkenntnisse zubereiten kann. Und nach kurzer Zeit hat man ein schmackhaftes Essen auf dem Tisch stehen. 

Also, Zutaten zusammensammeln und ab an den Kochtopf Herd. 

Ein trocken gewordenes Brötchen in Wasser einweichen.Wasser für die Kartoffeln und einen größeren Topf Wasser für die Fleischbällchen zum kochen bringen. 

Kartoffeln schälen, kleinschneiden und in Salzwasser gar kochen. Wenn die Kartoffeln aufgesetzt sind, Hackfleisch (ich habe Rinderhackfleisch genommen, es geht aber genauso gut Schweinehack oder je zur Hälfte Rind und Schwein) mit dem eingeweichten Brötchen (vorher gut ausdrücken), Salz,Pfeffer, Majoran und Thymian mischen und zu kleinen Bällchen formen. Diese zusammen mit einem Lorbeerblatt und 3 Wacholderbeeren in das bereits kochende Wasser geben.

Jetzt noch die Soße herstellen und dann seit Ihr auch schon fast fertig. 

Kartoffeln und Fleischbällchen kochen ja jetzt von alleine vor sich hin. 

Für die Soße Butter im Topf schmelzen, Senf und soviel Mehl einrühren bis ein fester Brei entstanden ist, dann mit Milch ablöschen. (dabei immer gut rühren, sonst hat man ganz schnell Klümpchen. Ich mach das immer mit einem Spiral-Schneebesen, geht aber such mit einem Holzkochlöffel))

Es muss wahrscheinlich immer nochmal etwas Milch zugegeben werden, denn die Soße soll einmal kurz durchkochen, und dabei wird sie immer wieder etwas dicker, so dass Ihr einfach noch Milch zugebt, bis Ihr die für Euch richtige Konsistenz habt. Der eine mag die Soße lieber etwas dünn flüssiger, der andere lieber etwas fester.

Jetzt noch mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und dann ist es auch schon geschafft. Wenn Fleisch und Kartoffeln noch nicht gar sind, stellt die Soße einfach warm. 

So, jetzt sollten die Klopse und die Erdäpfel Kartoffeln gar sein und Ihr könnt anrichten. 
Und, war das jetzt schwer? 

Lasst es Euch schmecken. 

Und hier nochmal alle Zutaten für 2-3 Personen:

8 mittelgroße Kartoffeln


Für die FleischBällchen:

500g Rinderhackfleisch
Salz
Pfeffer
Majoran
Thymian
1 Lorbeerblatt
3 Wacholderbeeren

Für die Soße:

ca. 60g Butter
1 Teel. Senf
ca. 3 Eßl Mehl (da kann ich leider nicht genau sagen wieviel, es soll halt ein dickerer Brei entstehen, siehe oben)
500-600 ml Milch, je nach Konsistenz
Salz
Pfeffer
Muskat

Lasst es Euch schmecken!

Eure Fabi

Samstag, 2. November 2013

Speiseplan

Heute möchte ich Euch ein Thema vorstellen, mit dem ich mich selbst auch erst seit kurzem befasse:
                                              Der Speiseplan

Jetzt denken bestimmt viele, oh, das ist mir zu aufwendig, da habe ich keine Zeit zu, alles durchgeplant ist nicht mein Ding, etc, pp.
Ja, das habe ich auch lange gedacht, aber wenn es einmal läuft, möchte man ihn nicht mehr missen.
Ich fang einfach mal von vorne an, wie es dazu kam.

Jeden Tag wurde bei uns aufs neue die Frage gestellt, was gibt es heute zu essen. Dann wurde überlegt, was gibt der Kühl-bzw.Gefrierschrank noch her, worauf hat man Lust, muss erst noch was eingekauft werden... ziemlich viele Überlegungen, die jeden Tag aufs Neue eine Antwort gefordert haben.
Und dann habe ich mir gedacht, versuch es doch einfach mal mit einem Speiseplan, vielleicht ist das ja doch gar nicht so verkehrt.
Ich habe mir im Vorfeld einige Gedanken dazu gemacht, wie man das am geschicktesten anstellen kann (klar, ich kann einfach Papier und Bleistift nehmen und 7 verschiedene Gerichte aufschreiben - fertig. Aber ganz so einfach wollte ich es auch nicht) .
Zuerst haben wir mal eine Liste gemacht mit den Gerichten, die es öfter gibt und die wir gerne essen. Das ist schon eine große Hilfe.
Dann habe ich gesehen, das es verschieden Programme gibt, mit denen man einen Speiseplan erstellen kann. Da können dann Rezepte eingepflegt werden und es wird daraus eine Einkaufsliste generiert. Das hörte sich erstmal gut an, fand ich persönlich aber nicht so toll, da dann alle Zutaten in die Einkaufsliste gewandert sind (und so Dinge wie z.B. Salz, Pfeffer, Mehl, diverse Nudeln etc. sind bei uns immer vorhanden). Also war diese Lösung schon mal nix für mich. Außerdem hätte ich ja erstmal sämtliche Rezepte einschreiben müssen, um einen gewissen Grundstock zu haben, och nee.

Dann habe ich doch zu Papier und Bleistift und zu meinem Kalender gegriffen. Ich habe geschaut, wann habe ich welche Termine, wann komme ich später nach Hause - da sollte es etwas schnelles geben, wann wird es so spät, das der beste Freund ever was kocht (etwas einfaches, oder etwas was ich schon vorbereitet habe), wann ist etwas mehr Zeit um etwas aufwendiger zu kochen, kann man vielleicht einen Tag für neue Rezepte reservieren oder einen Thementag mit einbauen...z.B. einen Tag in der Woche eine neue Landesküche, was esse/n/ wir/ich gerne, was wollte ich schon immer mal ausprobieren, usw.
Und mit diesen ganzen Ideen habe ich angefangen einen Speiseplan zu erstellen. Das hört sich jetzt total kompliziert und aufwendig an, aber das ist es nicht. Wenn Ihr einmal angefangen habt, wollt Ihr gar nicht mehr aufhören. Denn der GANZ große Vorteil ist, ihr setzt Euch einmal hin und überlegt, und nicht jeden Tag. Ein weiterer Vorteil ist, Ihr könnt den Einkauf viel besser planen, folglich müsst Ihr nicht ständig loslaufen, weil Ihr das Kochbuch durchstöbert, denkt das Rezept klingt gut, aber mir fehlt die Hälfte an Zutaten. Jetzt schreibt Ihr es einfach auf die Einkaufsliste, fertig.
Angefangen habe ich mit einem Plan für eine Woche, mittlerweile schreibe ich immer gleich für mehrere Wochen. Letztens habe ich mich abends eine Stunde hingesetzt und hatte den Plan für 4 Wochen inkl. Einkaufsliste stehen. Ihr seht, mit etwas Übung geht das ratz fatz :-)
Ich hangel mich also wie oben beschrieben an meinem Kalender lang und überlege mir, was es zu Essen geben soll (Lieblingsgerichte, Kochbuch durchstöbern, Internet um Rat fragen...), schreibe dann die Gerichte für Montag bis Sonntag auf, und schreibe bei jedem Gericht direkt dazu wo ich es finde (damit ich dann nicht 5 Bücher durchwälzen muss, weil ich nicht mehr weis aus welchem Buch/ welcher Internetseite ich das Rezept ausgesucht habe) und welche Zutaten dafür gekauft werden müssen.
Das ist quasi mein Skript.
Dann übertrage ich die Gerichte in unseren gemeinsamen Kalender, dann weis der beste Freund auch immer direkt, was es zu essen gibt (natürlich werden auch Wünsche mit einbezogen) und mache mir dann ein Post-it mit der Einkaufsliste für die jeweilige Woche. Und schon ist ein Speiseplan für mehrere Wochen entstanden. Und ich kann Euch sagen, wenn mal kein Plan steht, werdet Ihr ihn ganz schnell vermissen, so wie ich neulich. Da habe ich es irgendwie verpeilt, das mein Plan zu Ende ging und dann fing das tägliche überlegen wieder an. Da hebe ich mich aber ganz schnell hingesetzt und einmal für mehrere Wochen überlegt.

Der Speiseplan ist für uns ein echter Mehrwert, aber kein unantastbares Konzept. Denn natürlich kommt es vor, das man mal einen Tag so gar keinen Hunger auf irgendwas hat, mal außer Haus isst, keine Lust zu kochen hat, noch was vom Vortag übrig ist, was auch immer. Aber dann kann man die ausgefallenen Gerichte ja einfach in die nächste Woche schieben :-)
Flexibel bleiben ist ganz wichtig, aber der Plan ist schon eine große Hilfe, es macht Spaß ihn zu schreiben (vielleicht auch gemeinsam beim sonntäglichen Frühstück) und er spart Zeit, weil man nicht so oft einkaufen muss.

Hier mal ein kleiner Einblick:

Montag Zitronen Hühnchen  -  Hähnchenbrustfilet, Zitronen
Dienstag Lasagne  - Hackfleisch
Mittwoch Brokkoli Auflauf  -  Brokkoli, Kassler, Saure Sahne
Donnerstag Sauerkraut Quiche  -  Schinkenwürfel, Sauerkraut
Freitag Lachs in Nudel-Sahne-Soße  -  Lachs
Samstag indisches Curry  -  Hähnchenfleisch, Blattspinat
Sonntag Einladung zum Geburtstag -> die Küche bleibt kalt

Ihr seht, es ist gar nicht so schwer.
Vielleicht probiert Ihr es einfach mal aus, naja und wenn´s nix für Euch ist, dann lasst Ihr es halt wieder.

Viel Spaß und Erfolg,
Eure Fabi

Dienstag, 29. Oktober 2013

Herbst - Impressionen



Herbst_Impression I

Die letzten Sonnenstrahlen bei angenehmen 19°C noch mal ausgenutzt, bevor demnächst die ersten Schneeflocken fallen... Die wirklich wunderschönen Herbstfarben habe ich versucht "einzufangen" bzw. mit der Linse festzuhalten. Ein kleines Mitbringsel vom sonntäglichen Spaziergang.


Herbst-Impression II


Herbst-Impression III

Bis Bald... Eure Fabi

Dienstag, 22. Oktober 2013

Marokkanisches Hühnchencouscous

Marokkanisches Hühnchencouscous


Heute gibt es ein marokkanische Hühnchencouscous frei nach einem Rezept aus "Gold in der Küche - Das Safrankochbuch" von Susanne Fischer Rizzi. 
Ein wunderschönes, sehr Aromen intensives Rezept, bei dem man sich in eine andere Welt versetzt fühlt. Diese herrlich duftenden Gewürze, die nach und nach die ganze Wohnung durchstömen, genial. 

Den Couscous gebt ihr einfach in eine Schüssel und übergießt ihn mit kochendem Wasser. Einige Zeit abgedeckt quellen lassen und gelegentlich mit einer Gabel auflockern. Falls er zu fest wird, einfach noch etwas Wasser nachgießen. Mehr müsst ihr mit dem Couscous nicht machen. Außer ihn später noch auf den Teller geben:-)


Das Hühnchenfleisch in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl anbraten. Zwiebeln und Knoblauch ( geschält und ganz fein geschnitten) zugeben und mit anbraten. Den Knoblauch evtl. erst etwas später zugeben, damit er nicht verbrennt ( dann wird er bitter ).

In der Zeit, in der das Fleisch anbrät, könnt Ihr die Zucchini,Möhren und Tomaten kleinschneiden. Zucchini längs vierteln und dann in ca. 5 mm dicke Stücke schneiden, Möhren in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden und die Tomaten in ungefähr so große Stücke schneiden wie die Zucchini.
(schälen, Grün abschneiden etc. setze ich mal vorraus).

Puh, das ist gar nicht so einfach, alles aufzuschreiben, wenn man eher " frei Schnauze " kocht, und ein Rezept nur so als Anregung und kleinen roten Faden benutzt.


Wenn das Fleisch schön goldbraun angebraten ist, kommen die Gewürze dazu: Zimt, Koriander, Paprika, Marsala, Salz und Pfeffer. Alles kurz anrösten lassen, bis sich ein herrlicher Duft entfaltet, dann Tomaten und Gemüse zugeben, sowie das Safran-Wasser.

Jetzt noch alles ca. 20min köcheln lassen  ( bis die Möhren die gewünschte Bissfestigkeit haben ) und dann alles anrichten und genießen.

Und hier noch die Zutatenliste: ( für ca. 2-3 Personen):


500g Hähnchenbrustfilet

2 Tassen Couscous
2 Zwiebeln
2 Knoblauch Zehen
4 Tomaten
2 Zucchinis 
etwas Olivenöl zum anbraten
1 Priese Zimt
1 Teel Paprika edelsüß 
1 Teel Marsala
1 Teel Koriander
Salz und Pfeffer nach Bedarf
3 Fäden Safran, in einer halben Tasse warmem Wasser aufgelöst

Um das Marokko-Feeling komplett zu bekommen, könnt Ihr ein Glas frischen Minztee dazu trinken.



Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit...


Eure Fabi


Montag, 21. Oktober 2013

Pfifferlings-Ragout mit Kroketten





Pfifferlings-Ragout mit Kroketten


Endlich ist es soweit!
Heute möchte ich Euch das erste Rezept vorstellen. Ein einfaches, aber sehr geschmacksintensives Essen das wunderbar in den Herbst passt:

PFIFFERLINGS-RAGOUT


Auf dem Markt habe ich ganz tolle, frische Pfifferlinge erstanden, aus denen ich ein leckeres Ragout gekocht habe. Noch ein paar Kroketten dazu - fertig.

Die geputzten und grob gehackten Pilze habe ich zusammen mit Schinkenwürfeln und Frühlingszwiebeln angebraten. Salz, Pfeffer und Koriander dazugeben.

Herrlich, wenn einem der erdige Duft von den gebratenen Pilzen in die Nase steigt.


Mit etwas Wasser ablöschen ( ich habe hier bewusst nur Wasser genommen, da für mich Brühe den schönen Pilzgeschmack zerstören würde), einkochen lassen und zum Schluss noch einen wirklich kleinen Schuss Sahne zum verfeinern dazugeben.

In der Zeit, in der das Ragout schön cremig einkocht, werden die Kroketten im Ofen goldbraun.

Anrichten, fertig zum essen...


Und hier noch die Zutatenliste (für 2-3 Personen):


250g frische Pfifferlinge

125g Schinkenwürfel
2-3 Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer, gemahlener Koriander
ein kleiner Schuss Sahne

Kroketten


Man könnte das ganze auch etwas dünner als Soße kochen und über ein schönes Stück Fleisch geben, aber ich finde dieser wunderbare Geschmack der Pfifferling kommt auch mal ganz gut ohne viel Fleisch aus.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen und lasst es Euch schmecken...


Eure Fabi





Freitag, 18. Oktober 2013

Schnell, lecker und gesund kochen

Was macht der 1035igste Food-Blog im Netz, werdet Ihr Euch sicher fragen.

Ich koche sehr gerne und auch (fast) täglich frisch für meine Familie. Mit einem kleinem Kind ist das manchmal gar nicht so einfach. Wichtig ist es mir, das es nicht nur schnell geht, sondern vor allem lecker UND gesund ist.


Und an diesen Faktoren möchte ich Euch teilhaben lassen.


Erst wollte ich gar nicht so richtig ran, an das Thema Blog. doch mein Freund hat mich immer wieder ermutigt es doch einfach mal zu versuchen. Und ich muss sagen, es ist gar nicht so schwer, wie ich dachte.

Und wenn einen einmal das Blog-Fieber gepackt hat, dann läufts auch.

Ich freue mich schon sehr darauf, Euch bald die ersten Rezepte vorstellen zu können...


Für alle, die wenig Zeit in der Küche verbringen wollen, sich gut und lecker ernähren wollen (und nicht nur von Fastfood), die ein bisschen Spaß am Kochen haben oder bekommen wollen, und natürlich auch für alle anderen, ist dieser Blog.


Ich freu mich auf Euch.

Willkommen in meinem Blog.

Eure Fabi

Dienstag, 15. Oktober 2013

Neueröffnung

Das Rezept für diesen Blog ist noch in der Erprobungsphase. Bald geht es los. Ich bin ja schon soo gespannt..